KEHR spendet 5.000 Euro für neues „Apotheker ohne Grenzen“-Projekt in Ostafrika

Statt Weihnachtsgeschenke: KEHR leistet Anschubinvestition für Hilfsprojekt

Braunschweig, 2. März 2012 - Mit 5.000 Euro unterstützt KEHR mit seiner diesjährigen Weihnachtsspende den Verein „Apotheker ohne Grenzen“ bei seinem neuen Projekt zur Verbesserung der Basisgesundheitsversorgung in Ostafrika. Das Projekt startet im März mit einer Vorort-Analyse durch eine Berliner Apothekerin, nachdem bereits im vergangenen Jahr im Zuge der verheerenden Dürrekatastrophe ein erster Notfalleinsatz in der Region durchgeführt wurde.

KEHR Spende Ostafrika
„Wir freuen uns sehr, dass KEHR unser neues Projekt in Ostafrika unterstützt“, sagte Jochen Schreeck, stellvertretender Vorsitzender von „Apotheker ohne Grenzen“. „Nachdem wir im letzten Jahr dort in einer akuten Notsituation geholfen haben, wollen wir uns in der Region nun auch langfristig engagieren. Mit der Spende von KEHR haben wir jetzt das entsprechende Startkapital dafür.“

„Apotheker ohne Grenzen“ arbeitet bei dem Projekt mit der African Medical and Research Foundation (AMREF) zusammen. Ein Hauptanliegen von AMREF ist ein flächendeckender Basisgesundheitsdienst, der durch die sogenannten „Flying Doctors“ ermöglicht wird. Vom Hauptquartier in Nairobi (Kenia) werden Krankenhäuser und Gesundheitszentren angeflogen, um diese mit Arzneimitteln und medizinischem Bedarfsmaterial zu unterstützen. „Apotheker ohne Grenzen“ wird im Hauptlager in Nairobi und ggf. auch den Außenstellen mit pharmazeutischem Fachwissen und der Einführung eines Lager- und Arzneimittelmanagementsystems sowie der Schulung des lokalen Personals dazu beitragen, die Versorgung nachhaltig zu verbessern.

„Die folgenschwere Dürrekatastrophe im letzten Jahr hat gezeigt, dass die Region langfristig Unterstützung benötigt. Wir wollen mit unserer Spende die Verbesserung der Arzneimittelversorgung anstoßen“, erklärt Hanns-Heinrich Kehr die Auswahl des Projekts. „Uns ist dabei besonders die pharmazeutische Komponente wichtig“, ergänzt sein Bruder Ulrich Kehr, „denn neben der Akuthilfe mit Lebensmitteln ist die zielgerichtete Versorgung mit Medikamenten einer der wichtigsten Aspekte, um den Menschen dort nachhaltig zu helfen.“