Regionale und schnelle Lösungen sind in der Krise gefragt – Pharma-Großhandel Kehr unterstützt Apotheken um den Notstand zu bewältigen

Gemeinsam mit den Vor-Ort-Apotheken sorgt Pharma-Großhandel Kehr seit dem Ausbruch der Corona Pandemie dafür, dass auch in schwierigen Zeiten in dieser Region die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung erfüllt und Kunden bedarfsgerecht beliefert werden.

Desinfektionsmittel und einfacher Mund-und Nasenschutz: Versorgungslage funktioniert

Kehr - Apothekenhilfe - Poster

Die ab Montag geltende Maskenpflicht hat den Bedarf nach einfachen Mund- und Nasenschutzmasken noch einmal deutlich gesteigert. Aktuell sind ca. 400.000 einfache Mund- und Nasenschutzmasken (3-lagige OP-Masken) und 100.000 FFP 2 Masken im Kehr-Lager vorhanden. Die Versorgung mit Desinfektionsmitteln hat sich etwas entspannt. 30 Tonnen sind gegenwärtig vorrätig.

Weiterhin schwierig ist die Versorgung mit Masken der Kategorisierung FFP3, die dringend für Krankenhäuser und Pflegepersonal benötigt werden. Aufgrund der hohen weltweiten Nachfrage und der vielen dubiosen Anbieter können hier keine verlässlichen Angaben zu Lieferungen gemacht werden. „Täglich ändert sich die Situation und nichts ist planbar. Wir bestellen Ware, wissen aber nie, ob sie wirklich ankommt. Diese Situation wird sicherlich noch einige Monate so anhalten“, sagt Frank Adam, Leiter Supply Chain Management bei Kehr.

„Es ist eine enorme Herausforderung für uns, den sprunghaft gestiegenen Bedarf an wichtigen Medikamenten, Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung, wie Masken, Handschuhen und Kitteln, bedarfsgerecht zu befriedigen. In enger Absprache mit unseren Kunden, den Vor-Ort-Apotheken, haben wir den Bedarf für Arztpraxen, Seniorenheime und Pflegedienste ermittelt und bedient – soweit die Ware vorrätig war,“ erklärt Hanns-Heinrich Kehr, geschäftsführender Gesellschafter der Richard Kehr GmbH & Co. KG. „Wir haben gemeinsam mit den Apotheken der Region und weit darüber hinaus dafür gesorgt, dass die teilweise knappen Medikamente dorthin gelangt sind, wo der Bedarf und nicht die Angst am größten war. In der Zeit der Hamsterkäufe ist uns dies mit vereinten Kräften sehr gut gelungen.“

Vor-Ort-Apotheke: Mittelpunkt in der Versorgung

Die Stärke der Vor-Ort-Apotheke hat sich in der Krise gezeigt. Neben der Beratung und Versorgung mit Medikamenten hat die Apotheke auch die Herstellung von Desinfektionsmitteln übernommen und somit die größten Versorgungslücken in den Arztpraxen und Pflegeheimen geschlossen. Die angespannte Gesamtsituation konnte dadurch wesentlich entlastet werden.

Die schnelle und zuverlässige Versorgung der Patienten – innerhalb von drei Stunden nach Bestellung – ist ein wesentlicher Vorteil der Vor-Ort-Apotheke gegenüber dem Versandhandel. Die enge und häufig langjährige Zusammenarbeit mit dem regionalen Pharma-Großhandel ermöglicht es, Ware dorthin zu liefern, wo sie akut gebraucht wird. Der Online-Versandhandel ist nicht in der Lage bedarfsgerecht zu liefern und kann somit eine bundesweite Arzneimittelversorgung auch nicht gewährleisten.

Mit der Plakataktion „„Ein Lächeln, tröstende Worte, wahre Menschlichkeit, unsere Antworten – bekommst Du online nicht“ zum Aufhängen in der Offizin, unterstützt Kehr die Apotheken, um auf die Bedeutung der Vor-Ort-Apotheken aufmerksam zu machen.